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Wiesbaden-Dotzheim, 18. November 2016

Ernst-Ewald Roth, MdL: „2016 ist das Jahr der Integration“

Gut besuchte Diskussionsveranstaltung der SPD Dotzheim zu Flüchtlingen
Foto: Stefan Breuer
Foto: Stefan Breuer
Dicht gedrängt saßen die Gäste in der Dotzheimer „Gut Stubb“ anlässlich einer Veranstaltung der örtlichen SPD zum Thema „Perspektiven hessischer Flüchtlingspolitik“. Etwa 40 Gäste wollten hören, was der Landtagsabgeordnete Ernst-Ewald Roth hierzu zu berichteten hatte.

Roth, der flüchtlingspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion ist, begann mit einem „Blick in den Rückspiegel“. Er selbst sei seit 1985 in unterschiedlichen Funktionen in der Flüchtlingsarbeit tätig. Die Auswirkungen der humanitären Katastrophe in Syrien habe er persönlich als Zeuge von Kämpfen an der der syrischen Grenze sowie bei Besuchen im türkischen Bodrum, Italien oder in Passau erfahren.

Die besondere Aufgabe Deutschlands sei es im Jahr 2015 gewesen, angesichts der hohen Zahlen von Flüchtlingen, die ins Land kamen, dafür zu sorgen, dass niemand in die Obdachlosigkeit kommt. „Dies ist gelungen!“, erklärte der SPD-Landtagsabgeordnete. „2016 dagegen ist nun das Jahr der Integration“.

Beide Thesen stützen auch Wolfgang Werner, Leiter des Amtes für Grundversorgung und Flüchtlinge in Wiesbaden, und Andrea Schobes von der Sozialplanung im Amt für Soziale Arbeit. Sie richteten ihren Blick auf die Situation in der Landeshauptstadt. Werner erläuterte noch einmal, dass uns seit dem 1. Januar 2015 dauerhaft 3.200 Menschen zugewiesen worden sind, die möglichst entsprechend der „Wiesbadener Linie“ untergebracht werden. Das bedeutet, Flüchtlinge möglichst dezentral und nicht in Sammelunterkünften einzuquartieren.

Es entwickelte sich eine reghafte Diskussion in der sich auch zeigte, wie viele Dotzheimerinnen und Dotzheimer sich für Flüchtlinge engagieren. Sorgen und Nöte wurden dabei genauso angesprochen, wie positive Erfahrungen. „Es ein sehr informativer Abend“, sagte der Vorsitzende der Dotzheimer SPD Stefan Breuer zum abschließend und schloss sich dem Lob der Beteiligten für die ehrenamtliche Arbeit in unserer Stadt an.