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Wiesbaden, 20. Dezember 2017

Mit der neuen Bushaltestelle am REWE sorgen wir bereits jetzt für spürbare Verbesserungen für den Schelmengraben

Foto: SPD-Wiesbaden
„Mit dem Beschluss des Rahmenplans für den Schelmengraben in der Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr am 20.12.17 haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung Entspannung des Wiesbadener Wohnungsmarktes getan“, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Stadtverordnetenfraktion, Dennis Volk-Borowski. „Aktuell haben wir in Wiesbaden 3.400 registrierte Wohnungssuchende.“ Die tatsächliche Zahl liege noch deutlich höher. Mit der Quartiersentwicklung im Schelmengraben plant die Stadt, zwischen 550 und 650 neue und gleichzeitig auch für Mittelverdiener bezahlbare Wohnungen zu bauen. Aus diesem Grund werden ausschließlich Zielmieten um die 8,70 Euro pro Quadratmeter angestrebt.

„Allerdings haben wir uns als SPD auch auf die Fahne geschrieben, dass eine Nachverdichtung im Schelmengraben nur Hand in Hand mit spürbaren Verbesserungen für die Anwohnerinnen und Anwohner gehen kann“, berichtet Volk-Borowski, der auch Kandidat für die kommende Landtagswahl ist. Ein wichtiger Punkt sei deshalb die Einrichtung eines zusätzlichen Bushaltepunktes neben dem Supermarkt im Schelmengraben. „Der zusätzlichen Bushaltestelle sind wir einen Schritt näher gekommen. Die Aussage des Verkehrsdezernenten Kowol, dass die Bushaltestelle grundsätzlich machbar ist, hat uns positiv gestimmt. Nun warten wir auf eine schnelle Umsetzung“, erläutert Volk-Borowski. Aufgrund der topographischen Lage des Schelmengrabens fordere der Ortsbeirat Dotzheim schon seit Jahren einen zusätzlichen Haltepunkt vor dem Supermarkt an der Ecke Ludwig-Erhard-Straße / Hans-Böckler-Straße.

Positiv aufgenommen wurde zudem die Information der GWH Wohnungsgesellschaft Hessen, dass im Frühjahr 2018 ein Durchgang von der Karl-Legien-Straße zur Ludwig-Erhard-Straße gebaut werden soll, um für die AnwohnerInnen des Schelmengrabens eine direkte Fußwegebeziehung zwischen dem südlichen Schelmengraben und der bereits bestehenden Bushaltestelle Ludwig-Erhard-Straße zu schaffen. Die Baumaßnahme soll im kommenden Frühjahr umgesetzt werden.
„Bei der Quartiersentwicklung ist uns Sozialdemokraten besonders wichtig, dass die verkehrliche und soziale Infrastruktur bereits vor Bezug der neuen BewohnerInnen des Schelmengrabens fertiggestellt ist. Aus diesem Grund haben wir auch darauf gedrängt, zum jetzigen Zeitpunkt bereits einen Grundsatzbeschluss zum Neubau von zwei Kindertagesstätten und einer Grundschule im Schelmengraben zu beschließen. So kann mit Planung und Bau möglichst frühzeitig begonnen werden“, so Volk-Borowski abschließend.