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Wiesbaden-Dotzheim, 13. Juni 2018
Moritz-Lang-Haus

Erstaunen über Verwunderung der CDU

Foto: SPD Wiesbaden
„Das primäre Interesse der SPD-Fraktion galt immer dem Erhalt des Standortes Schelmengraben“, erklärt Simon Rottloff, sozialpolitischer Fachsprecher der SPD-Fraktion im Wiesbadener Rathaus. Die Presseberichterstattung zur Verwunderung der CDU über die Neubau-Pläne für das Moritz-Lang-Haus vom vergangenen Freitag, löst in der SPD-Fraktion Erstaunen aus. Die erste Machbarkeits-Studie ist bereits zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Mix aus Neubau und Sanierung im laufenden Betrieb möglich sei. Jedoch sollte in einer zweiten Runde eruiert werden, wie die für dieses Modell doch sehr hohen Kosten weiter reduziert werden könnten.
„Die neue Vorentwurfsplanung eröffnet die Möglichkeit, den Erhalt des Standortes Schelmengraben zu erhalten, und zwar durch einen kompletten Neubau parallel zum laufenden Betrieb“, stellt Rottloff klar. Sichtlich erfreut ist er auch, dass durch die neue Variante nun die Bauzeit um einiges verkürzt werden kann und auch im Neubau – gegenüber der ursprünglichen Mix-Variante direkt Einzelzimmerstruktur entsteht.

Sicher mitbegünstigt wird diese Tatsache durch die Reduktion auf 90 Betten in der geplanten Einrichtung. Was auch den Forderungen und Standards der Träger entspricht. „Der Erhalt des Standortes ist doch besser, als eine unpersönliche 180 Betten Anlage neben einem Krankenhaus. Der Zeitverlust ist sicher bedauerlich, aber jetzt gilt es in die Detailplanungen einzusteigen und sicher auch darauf zu achten, dass die Investitionskosten wirtschaftlich sind. Konzeptionelle Details sind mit den Kolleginnen und Kollegen in der Altenpflegeeinrichtung zu erarbeiten“, erklärt Rottloff.