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PRESSESPIEGEL:

Wiesbaden-Dotzheim, 30. Dezember 2009
Aus dem "Wiesbadener Kurier" vom 30.12.2009

"Aktuelle Regelung ist eine Gefahrenquelle"

Foto: SPD Wiesbaden
Gar nicht einverstanden mit den Äußerungen von Verkehrsdezernent Prof. Joachim Pös zum Radverkehr in Wiesbaden (wir berichteten) ist die Dotzheimer SPD-Stadtverordnete Christa Knauer. "In Dotzheim bleibt Radfahren eine Gefahrenquelle", sagt sie.

Angesprochen auf die gefährliche Situation in der für Radfahrer entgegen der Einbahnstraßenführung geöffnete Frauensteiner Straße hatte sich Pös gegen unterschiedliche Regelungen für Radfahrer innerhalb des Vororts ausgesprochen, da dies "zu einer Verschlechterung der Verkehrssicherheit führen würde".

Dabei übersehe der Verkehrsdezernent aber die unterschiedlichen topographischen Verhältnisse im Ort, so die Stadtverordnete. "Es gibt Straßen in Dotzheim, da ist es sicher sinnvoll, den Radfahrern das Fahren entgegen der Einbahnstraße zu gestatten. In anderen Straßen, wie der Frauensteiner Straße, verbietet das starke Gefälle aber aus Gründen der Verkehrssicherheit, eine solche Regelung vorzunehmen", sagt die Dotzheimer Kommunalpolitikerin.

Tatsache sei, dass in der Frauensteiner Straße bereits drei Unfälle mit Verletzten und ein Beinaheunfall verzeichnet wurden. Genau aus diesem Grund habe sie den Dezernenten in der jüngsten Versammlung der Stadtverordneten auf die gefährliche Situation in der Frauensteiner Straße angesprochen.

Christa Knauer: "Seine (Pös) Antworten zeugen von einem geringen Problembewusstsein. Die berechtigten Sorgen der Bewohner der Frauensteiner Straße, dass es zu weiteren Unfällen kommen könnte, sollten ernst genommen werden."

Die Festlegung der Einbahnregelung auf einen kompletten Ortsbezirk empfindet Christa Knauer zudem als willkürlich